Ein magisches Viereck für die Wirtschafts-Stabilität
Als magisches Viereck bezeichnet man ein System aus der Volkswirtschaftslehre, welches sich aus den vier maßgeblichen wirtschaftlichen Zielen zusammensetzt. Diese sind eine Preisniveaustabilität, ein stetiges Wirtschaftswachstum, ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht und ein hoher Beschäftigungsstand. Abgeleitet werden diese Ziele von denen einer sowohl marktwirtschaftlichen als auch demokratischen Gesellschaftsordnung. Zu diesen zählen beispielsweise Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit. Gesetzlich verankert wurden diese Ziele 1967 im Stabilitätsgesetz. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche, in denen eine fehlerhafte Entwicklung befürchtet wird oder bereits schlechte Ergebnisse festgestellt wurden, werden mit wirtschaftspolitischen Zielen versehen. Hierdurch sind alle Beteiligten (Staat, Banken etc.) dazu angewiesen, sich in [...]

