Eine seriöse Nebentätigkeit ist ein guter Zuverdienst

Von Darren Barga 19-01-2012

Das Prinzip eines 400-Euro-Jobs ist einfach und lohnt sich für die Angestellten. Der Beschäftigte verdient dabei maximal 400 Euro pro Monat. Der Vorteil: Er kann den gesamten Betrag behalten und muss keine Steuern oder Abgaben leisten. Trotz dieser positiven Punkte geraten 400-Euro-Jobs immer häufiger in die Kritik. Ziel bei der Einführung dieses Beschäftigungsverhältnisses war es unter anderem, Arbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Stattdessen ersetzen die 400-Euro-Jobs heute oft Vollzeitstellen. Und so ist es für die Jobber eher eine falsche Vorstellung, wenn sie sich von diesen Anstellungen einen Einstieg in ein voll bezahltes Anstellungsverhältnis versprechen.

Eine seriöse Nebentätigkeit wird von verschiedenen Menschen gern genutzt, um den eigenen Geldbeutel etwas aufzubessern. Studenten finden darin beispielsweise eine Möglichkeit, sich einen gewissen Lebensstandard zu finanzieren. Wenn die Tätigkeit außerdem in einem Beruf ausgeführt wird, der zum Studienfach passt, können so gleichzeitig Erfahrungen gesammelt werden. Außerdem ist es denkbar, so den Einstieg in ein Unternehmen zu schaffen. Denn wenn man schon während des Studiums gute Arbeit leistet und den Chef von sich überzeugt, besteht eine Übernahmechance.

Nebenjobs werden aber auch von Menschen ausgeübt, die bereits eine Festanstellung haben. So ist es nicht unüblich, dass Geringverdiener ein zweites Standbein suchen. Üblich sind dabei Tätigkeiten wie zum Beispiel das Austragen von Zeitungen oder Prospekten am Wochenende. Junge Leute sind außerdem im Promotion-Bereich gefragt. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Manchmal arbeiten Frauen als Messehostessen oder schminken Kinder bei Unternehmensfeiern. Wenn die Aufträge aber nur unregelmäßig anstehen, ist eine Anstellung, beispielsweise als Mini-Jobber, eventuell nicht möglich. Eine Nebentätigkeit kann aber auch über einen Gewerbeschein ausgeübt werden. Dieser ist beim örtlichen Gewerbe- beziehungsweise Einwohnermeldeamt erhältlich und berechtigt seinen Besitzer zu bestimmten gewerblichen Tätigkeiten. Der Gewerbetreibende darf dann Rechnungen schreiben. Wenn man diese Arbeit in einem gewissen begrenzten Rahmen betreibt, sind die Einkünfte ebenfalls abgabenfrei. Trotzdem muss ein entsprechender Bogen bei der jährlichen Steuererklärung ausgefüllt werden.

Nebentätigkeiten sind auch bei Müttern beliebt. Sie können zum Beispiel in einem Teilzeitjob ausgeübt werden. So kann beispielsweise das eigene Kind langsam an den Kindergarten gewöhnt werden, indem es anfangs nur wenige Stunden verbringt. In dieser Zeit führen Mütter gern Nebenjobs aus, um sich nach und nach wieder in die Berufswelt zu integrieren.

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